
KACHELHAUT
Eine Arbeit, sowohl für den öffentlichen Raum wie Unterführungen, Passagen, U-Bahnhaltestellen, als auch für ausgediente industrielle Nutzräume wie Waschkauen, Schlachthöfe, Kühlhäuser. KACHELHAUT ist ein »massiver« und gleichzeitig subtiler Eingriff, ein atmosphärisches und körperliches Ausloten eines Raumes –eine bizarr- poetische Irritation.
Installation und Performance, die beiden gleichwertigen Komponenten dieser Arbeit, werden für den jeweiligen Ort konzipiert.
Die Installation, eine großflächige Wasser- und Naturrasenfläche, bildet ein Gegenkonzept zur vorgefundenen Architektur. Die Performance erweitert diesen künstlerischen Eingriff. PassantInnen und Publikum befinden sich plötzlich mitten in einer theatralen Installation aus szenischer Aktion, Tanz und Klang. Der inszenierte, verdichtete Raum bleibt begehbarer Raum – der Alltags-Raum bleibt in seiner eigentlichen Funktion erhalten.
Uraufführung 1997 - Essen, Zeche Zollverein, Choreographisches Zentrum NRW
plan2000, Forum aktueller Architektur Köln, »KACHELHAUT 4«, 2000
STADT FORUM München, »KACHELHAUT 2«, 1999
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